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Punkt

Der Ausgangspunkt
Befestigung der bewußten Wahrnehmung in Zeit und Raum
Verlag DruckBetrieb, Köln, 1997

32 Seiten, 12x17 cm, 5 Euro
ISBN  3-932248-03-1
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info(a)atelier-stankowski.de

Die ältesten erhaltenen, von Menschen bewußt  gemachten Spuren, sind etwa 50.000 Jahre alt und zeigen sich, als gereihte und eingekerbte Punkte in Knochenstücken. Die bisher ältesten Malereien der Menschheit, etwa 30.000 Jahre alt, finden sich in der Grotte Chavet: einfache Glyphen, wie Punkte und Striche neben Malereien.
 
Für René Descartes bedeutet der Satz »Ich denke, also bin ich« einen archimedischen Punkt. Wenn Archimedes nur einen festen Punkt und einen ausreichend langen Hebel hätte, könnte er die Erde aus den Angeln heben. So ge-brauchen die Philosophen einen »archimedischen Punkt« für eine vollkommen unbezweifelbare Wahrheit oder Tatsache.

In Reihung wird der Punkt zur Linie, zur neuen Qualität. Das Umschlagen von Quantität in Qualität ist eines der dialektischen Gesetze. 50 Euro oder 50 Milliarden, beides Geld, die Summe macht den Unterschied. Geld schlägt um und wird zur Macht. Ein arabisches Sprichwort kennt das genau: »Stiehl ein Kamel, so wirst du gehängt, stiehl tausend Kamele, wird mit dir verhandelt«. (siehe auch 'Visuelle Memoiren')

In der Netzkommunikation verschwindet gerade der Punkt. Die Nachricht wird einfach abgeschickt
 

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